VEM-Freiwillige   2017/2018   2016   2015   2014   2013   2012   2011   2010   2009 

Aaron  |  Alma  |  Angelina  |  Bernd  |  Christian  |  Flora  |  Jena  |  Johanna  |  Lanrianna  |  Lene  |

Lotte  |  Lydia  |  Maria  |  Mia  |  Niklas  |  Nora  |  Patrizia  |  Sara  |  Sophie  |  Stefan  |  Warinka  |

Menu:

Archiv

Blog durchsuchen:

Rundbrief Nr. 2

Autor: AlmaKlaes | Datum: 02 März 2016, 21:14 | 0 Kommentare

Hallo meine Lieben,

unglaublich, jetzt ist tatsächlich schon wieder der nächste Rundbrief fällig, was bedeutet, dass jetzt tatsächlich schon die Hälfte meines Jahres in Togo vorbei ist. Das ist irgendwie ein merkwürdiges Gefühl, einerseits vermisse ich meine Freunde und Familie in Deutschland total, andererseits möchte ich mir gar nicht vorstellen, all die tollen Menschen hier hinter mir zu lassen und wieder ins graue Siegerland zurückzukehren.... 

Wie auch immer, das letzte Vierteljahr war auf jeden Fall extrem ereignisreich: es wurden Weihnachten und Silvester gefeiert, ich hatte Geburtstag, zum ersten Mal Malaria, wir waren beim Zwischenseminar und haben eine tolle Reise durch Ghana gemacht. Aber eins nach dem anderen.

Weihnachten und Silvester

Alle die, die fleißig meinen Blog lesen, erinnern sich sicher, dass Weihnachten hier eine kleine Enttäuschung war. Aus Deutschland bin ich eine wunderschöne und erfüllende Weihnachtszeit gewohnt, mit Weihnachtsmarkt, Adventsschmuck, Plätzchen backen und Adventskalender. Dazu viele verschiedene Weihnachtslieder, natürlich ein Krippenspiel am Heiligen Abend und auch Geschenke. Hier war Weihnachten so gut wie gar nicht bemerkbar. Es gab keinen Weihnachtsschmuck, keine Adventsrituale und ich glaube, ich habe in der gesamten Adventszeit vier Weihnachtslieder gehört. Die aber dafür in Dauerschleife, bis sie einem mächtig auf die Nerven gefallen sind. Abgesehen von diesen Weihnachtsliedern war das einzige, was darauf hingewiesen hat, dass es auf Weihnachten zugeht, jeweils ein Text, der an dem jeweiligen Adventssonntag im Gottesdienst vorgelesen wurde – allerdings auf Ewe, was den Effekt für mich irgendwie zerstört hat, da ich eben kein Wort verstanden habe....

In der Schule habe ich mit allen Klassen auf Bitte des Schuldirektors den Musik- und Deutschunterricht dazu genutzt, das schöne deutsche Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ zu erlernen. Die Melodie kannten die Kinder schon alle, da das Lied auch hier gesungen wird, sowohl auf Französisch als auch auf Ewe. Der Text hat den Schülern aber einige Mühe bereitet, da der Wortlaut „holder Knabe im lockigen Haar“ eben doch zu verknoteten togolesischen Zungen führen kann. Auch ob das heilige Paar jetzt „einsam wacht“ oder „einsam war“ ist Auslegungssache.  Aber schlussendlich haben alle Klassen das Lied mehr oder weniger gut singen können, begleitet von rhythmischem Klatschen und Stampfen, was zu einem ganz neuen Höreindruck geführt hat. 

Heiligabend selbst bin ich abends in den Gottesdienst gegangen, auch wenn es eigentlich kein wirklicher Gottesdienst war. Die Sonntagschule der Gemeinde hatte eine Art „Show“ vorbereitet, bei der Lieder und Tänze präsentiert wurden, wobei ständig vorne eine Schüssel stand, in der Geld für die Arbeit der Sonntagsschule gesammelt wurde. Während des Gottesdienstes wurden zwei gemeinsame Lieder gesungen: „Stille Nacht“ und „Drum lasset uns anbeten“, natürlich auf Ewe. An diesem besonderen Tag war der Saal dann auch geschmückt.

Am ersten Weihnachtsfeiertag waren wir dann morgens um neun ganz normal im Gottesdienst. Es war ein ziemlich durchschnittlicher Gottesdienst, gepredigt wurde über die ersten Verse des Johannesevangeliums, die weihnachtliche Stimmung fehlte aber leider irgendwie.

Nach dem Gottesdienst waren Niklas und ich bei unserer Mentorin Donata und ihrem Assistenten Albert zum Essen eingeladen. Es gab Pâte Rouge, einen Brei aus Maismehl und Wasser, der zusammen mit Tomatenmark, Tomaten, Zwiebeln und Peperoni gekocht wird. Dazu gab es frittierte Hühnchenstücke und Salat. Wir hatten eine schöne Zeit bei ihnen und haben uns gut unterhalten, weshalb wir uns auch sehr gefreut haben, als Albert uns auch für Neujahr zum Essen eingeladen hat.

Silvester wurde hier auch etwas anders gefeiert als der durchschnittliche Deutsche sich das vielleicht vorstellt. Es gab keine großen Silvesterpartys, kein großes Feuerwerk, stattdessen sind alle um zehn Uhr abends in den Silvestergottesdienst gegangen. Dort fand dann um Mitternacht aber eine große Party statt, es wurde Musik gespielt, alle haben getanzt, sich umarmt.... Es war einfach eine wunderbare Stimmung. 

Am Neujahrstag waren wir dann, wie gesagt, bei Albert zum Fufu stampfen eingeladen. Fufu wird hier aus Yams hergestellt und erinnert geschmacklich ein bisschen an Kartoffelbrei. Auch diesmal war es schön, mit Alberts Familie zu feiern und den kulturellen Austausch, der eben besonders bei solchen traditionell verankerten Festen entsteht, zu erleben.

 Das Zwischenseminar in Tamale

Ja, ein halbes Jahr schon hinter sich zu haben, bedeutet eben auch, dass das Zwischenseminar ansteht. Dafür durften wir wieder nach Ghana reisen, und zwar nach Tamale, einer Stadt im Norden Ghanas. Bevor wir zum Zwischenseminar aufgebrochen sind, haben wir uns aber noch ein bisschen die Hauptstadt Ghanas, Accra, angeschaut. Dabei haben wir unter-anderem Jamestown und Ushertown besucht, zwei der ältesten Viertel der Stadt. Besonders hat mich das Fischerviertel in Jamestown beeindruckt, da mir dort noch einmal vor Augen geführt wurde, wie reich ich persönlich eigentlich bin, mit einem gemauerten Haus, fließendem Wasser und Elektrizität. Mir wurde noch einmal ganz neu klar, dass Vieles, was für uns selbstverständlich erscheint, eigentlich gar nicht so selbstverständlich ist.Am 5. Februar hat dann das Zwischenseminar in Tamale angefangen. Wir waren insgesamt 15 Freiwillige: 5 von der Norddeutschen Mission, 3 vom CVJM und 7 von der EMS. Außer Niklas, mir und den drei Freiwilligen des CVJM waren alle Teilnehmer von ghanaischen Einsatzstellen. 

Inhalt des Seminars war zum einen ein Rückblick über das vergangene halbe Jahr, was habe ich erreicht, wo liegen Probleme und was genau mache ich eigentlich an meiner Einsatzstelle. Anschließend sollten wir uns dann Projekte für das nächste halbe Jahr vornehmen, um die Kapazitäten unseres Einsatzes voll ausschöpfen zu können. Ich hoffe für das kommende Halbjahr, dass ich (endlich) bei CEPRODED mitarbeiten kann. CEPRODED ist ein Zentrum für Entwicklungshilfe in Togo, das verschiedenste Projekte, wie z.B. die Vergabe von Mikrokrediten, im ganzen Land aufgebaut hat. Wir hatten schon vor den Weihnachtsferien angefragt, ob wir evtl. dort mitarbeiten könnten, zusätzlich zu unserer Arbeit am Collège, aber durch eine Neuplanung der verschiedenen Projekte Anfang Januar 2016 war dies bisher leider noch nicht möglich. Außerdem möchte ich in Zukunft mittwochs im Kindergarten mitarbeiten. Ich war zu Beginn des Freiwilligendienstes bereits einmal für einen Tag dort und die Arbeit hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Damals war dieser Tag aber nur als Lückenfüller für einen unterrichtsfreien Tag am Collège gedacht, weshalb ich mich nicht weiterhin dort einbringen konnte. Da ich aber mittwochs sowieso keinen Unterricht gebe, will ich die Gelegenheit ergreifen und meine Zeit im Kindergarten nutzen. Ich hoffe zudem, dass ich durch den Umgang mit Kleinkindern, die ja noch kein Französisch sprechen, meine Ewekenntnisse etwas intensivieren kann. 

Außerdem wurden noch verschiedene Themen, wie z.B. die Rolle der Frau in der ghanaischen/togolesischen Gesellschaft, besprochen.

Sonntags waren wir dann morgens in verschieden Gottesdiensten der umliegenden Gemeinden. Für mich war es interessant zu sehen, wie klein die Gemeinden in den Dörfern häufig sind und mit wie viel Begeisterung sie Gott loben und anbeten. 

Nachmittags waren wir dann bei den Beerdigungsfeierlichkeiten eines Chiefs. Die Beisetzung war schon lange geschehen, an diesem Tag war nur noch die Trauerfeier. Das Wort „Feier“ ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen, es wurde viel getanzt und getrommelt, es gab aber auch feierliche Zeremonien, wie der dreimalige Ritt um das Haus des Chiefs, der an die Beisetzung erinnern soll, bei der der Leichnam dreimal um das Grab getragen wird.

Alles in allem war es schön mit den anderen Freiwilligen Kontakt zu knüpfen. Es hat mir auch sehr gut getan, noch einmal über meine Einsatzstelle genauer nachzudenken, mich intensiv mit meinem Einsatzort auseinanderzusetzen. Ich gehe gestärkt aus dem Zwischenseminar wieder zurück nach Notse und habe viele Pläne, die ich auf jeden Fall versuchen werde umzusetzen. Ich hoffe, dass das nächste halbe Jahr noch besser wird als das vergangene. Auch wenn das jetzt gemein klingt, es hat mich tatsächlich auch getröstet zu sehen, dass auch an den anderen Einsatzstellen nicht immer alles glatt läuft.

Ghanaurlaub 

Nach dem Zwischenseminar bin ich gemeinsam mit einigen anderen Freiwilligen noch ein bisschen durch Ghana gereist. Da ich bei meinem letzten Ghanaaufenthalt ja nicht besonders viel vom Land gesehen hatte, wollte ich diesmal die Gelegenheit nutzen und mir einige Städte und Dörfer anschauen. Da eine detaillierte Beschreibung meiner Reise aber den Rahmen dieses Rundbriefes sprengen würde, hier nur die Highlights.

Highlight Nr. 1: Das Crocodilesanctuary in Paga

Ich weiß nicht, wie viele von euch schon mal ein echtes Krokodil aus der Nähe gesehen und sogar angefasst haben. Im Zoo verstecken sie sich ja leider meistens unter Wasser. Für mich war es jedenfalls das erste Mal, dass ich neben einem Krokodil im Matsch gehockt hab und es streicheln durfte. „In freier Wildbahn“ darf man das aber nicht nennen, da das Sanctuary schon so eine Art Zoo ist und die Krokodile die „mutigen“ Touristen auch definitiv gewohnt waren. Trotzdem war es eine Erfahrung wert und auch eine schöne Erinnerung.

Außerdem haben wir, weil Paga nur fünf Minuten von der Grenze entfernt ist, noch einen kleinen Abstecher nach Burkina Faso gemacht. Nachdem wir die Grenzbeamten ein bisschen angebettelt haben, durften wir nämlich – ohne Pässe – für 10 Minuten hinter den Grenzzaun, einfach nur damit wir sagen können: „Ich war in Burkina Faso.“

Highlight Nr. 2: Das Hipposanctuary in Wechiau und mein Geburtstag

Auch hier gilt: Wie viele von euch haben schon mal Nilpferde aus nur ca. 10 Meter Entfernung gesehen – ohne Gitter dazwischen? Ich sage euch, es ist wirklich beeindruckend. Und glücklicherweise fiel dieser Ausflug auf Samstag, den 13. Februar, meinen Geburtstag. Wir sind in einem Kanu zu den Hippos gefahren und hatten dann das riesige Glück, dass wir nicht nur Ohren und Schnauze bewundern durften, sondern gesehen haben, wie eine Gruppe von Nilpferden vor unseren Augen ins Wasser gerannt ist. Noch so eine Erfahrung, die man im Zoo eher selten macht. 

Generell war es echt merkwürdig meine Geburtstag soweit weg von zu Hause und dann auch noch ungewohnterweise bei 30° Celsius zu feiern.  An dieser Stelle möchte ich allen danken, die an diesem besonderen Tag an mich gedacht und mir gratuliert haben. 

Leider kam aber noch eine neue Geburtstagserfahrung zu all den schönen Erfahrungen hinzu: ich habe zum ersten Mal Malaria bekommen. Das hat die Geburtstagsfreude natürlich ein bisschen eingechränkt, mittlerweile geht es mir aber wieder super und ich bin dankbar für Gottes behütende Hand, die mich solange vor einer Malariaerkrankung geschützt hat. 

Highlight Nr. 3: Der Molenationalpark

Das war definitiv der schönste Tag meines Lebens. Ich bin mit Niklas und noch einem weiteren Freiwilligen abends im Molenationalpark angekommen und habe dann sofort in einem Baumhaus übernachtet. Schon allein das war eine tolle Erfahrung, auch wenn ich nicht gedacht hätte, dass es hier nachts so stark abkühlt. Ich hoffe einfach mal, dass die Temperaturen tatsächlich unter 20° C gefallen sind, sonst wird das Wiedereinleben in Deutschland nämlich eine sehr zittrige Angelegenheit. 

Ganz früh am nächsten Morgen habe ich dann die Lauftour gemacht, bei der man zu Fuß durch die Steppe läuft und mit Glück viele Tiere sehen kann. Und mal wieder hatten wir Glück. Während der zweistündigen Tour haben wir jeweils alle drei verschiedenen Affen- und Anti-lopenarten gesehen, die im Molenationalpark leben. Dazu eine ganze Reihe wunderschöner Vogelarten. Allein das war schon wunderbar, aber dann ganz am Ende der Tour kam das Beste von allem: Der Guide fragt mich, welche Tiere ich gerne noch sehen würde. Nach meiner Antwort meinte er, ich solle die Augen schließen, dann würden sie auftauchen. Und tatsächlich, nachdem er mich ca. 5 Minuten geführt hatte, durfte ich die Augen wieder aufmache. In einem See badete eine Gruppe Elefanten! Da Elefanten meine absoluten Lieblingstiere sind, war das natürlich ein wahnsinnig überwältigendes Erlebnis. Danach habe ich den Rest des Tages nicht mehr aufgehört, bis über beide Ohren zu strahlen. 

Im Anschluss an die walking tour haben Niklas und ich dann noch eine zweistündige Jeeptour gemacht, bei der wir nochmals die Antilopen und Affen und auch noch mehr Elefanten gesehen haben. Das hat meine gute Laune natürlich durch die Decke schießen lassen, ich war wie auf Wolke 7. Ich bin so dankbar für diese Erfahrungen und finde Elefanten jetzt noch faszinierender als vorher. Sie sind einfach so riesig und schaffen es trotzdem, extrem leise zu laufen. Und wenn sie im Wasser sind, sind sie wie kleine Kinder, die sich gegenseitig nass spritzen... Wieder eins von den vielen Wundern der Schöpfung. 

Das waren die Top 3 Erlebnisse meines Ghanaurlaubs. Ich habe noch so viel mehr gesehen, wer also noch mehr Erfahrungsberichte haben will, kann  mich gerne anschreiben. Toll war zum Beispiel auch, meine Bekannten in Ho zu Besuchen...

Wieder in Notse

Das „Nach-Hause-Kommen“, also nach Notse, war auch etwas, was mich sehr bestärkt hat. Dabei habe ich nämlich gemerkt, wie wichtig ich den Leuten hier bin. Ich bin von so vielen Menschen auf der Straße angesprochen worden, die mir gesagt haben, wie schön es sei, dass ich wieder da bin. Als ich bei meiner Schneiderin vorbeigekommen bin, hat mich ihr kleiner Sohn Gael erstmal umarmt und auch der Sohn von Albert kam freudestrahlend auf mich zugerannt. Viele meiner Schüler haben mich auf Deutsch gegrüßt, etwas, was sie sonst fast nie machen. Ich habe also den Eindruck, dass ich hier doch nicht ganz überflüssig bin, sondern die Menschen hier sich doch ein bisschen freuen, dass ich da bin.

Eine weitere gute Nachricht war, dass Albert und Virginie während unserer Abwesenheit ihr drittes Kind bekommen haben, die kleine Merveille (z. dt. Wunder) ist an meinem Geburtstag zur Welt bekommen. Wir waren dann auch sofort zu einem Segnungsgottesdienst für das Baby eingeladen, bei Albert zu Hause. Das war auch schön, vor allem, weil wir im Anschluss noch da bleiben durften und Albert versucht hat, uns Ewe beizubringen, was er auf unsere Bitten in Zukunft auch fortsetzen will. 

Sonntag, den 28. Februar 2016, sind wir auch ganz offiziell in den Chor aufgenommen worden. Wir haben ja schon ein halbes Jahr dort mitgesungen, jetzt sind wir aber vollwertige Mitglieder und haben unsere Roben bekommen. 

Wir durften im Gottesdienst dann zum ersten Mal mit dem Grand Chorale du temple einlaufen, mussten uns aber erstmal noch wie gewohnt hinter den eigentlichen Chor setzen. Insgesamt waren wir fünf neue Mitglieder: Amivi (meine Frisörin), der Schuldirektor Monsieur Alotsi, ein junger Mann, dessen Namen ich leider nicht kenne, Niklas und ich. 

Vor der Predigt mussten wir uns dann vor dem Altar aufstellen und auf Ewe versprechen, die Regeln des Chores zu befolgen. Im Anschluss wurden wir gesegnet und bekamen unsere Roben, die wir auch gleich anziehen mussten. Danach ist dann der ganze Chor noch einmal in die Kirche eingelaufen, diesmal mit uns an unseren neuen Plätzen. Die Presbyter der Kirche haben uns „Neuen“ dann noch gratuliert. Anschließend ging der Gottesdienst wie gewohnt weiter, nur dass wir jetzt eben wirklich im Chor saßen. 

Nach dem Gottesdienst haben wir als Chor noch gemeinsam gegessen, was wirklich schön war. Ich genieße es immer wieder, mit den Leuten Zeit zu verbringen, vor allem wenn es so zwanglos verläuft wie bei einem gemeinsamen Mittagessen.

Außerdem habe ich endlich meine beiden Trommeln bekommen. Ich habe ja erzählt, dass ich hier trommeln lerne. Dafür habe ich mir zwei Trommeln anfertigen lassen, die ich hoffentlich auch beide nach Deutschland fliegen kann. Jetzt kann ich endlich auch zu Hause üben, ohne mir ständig die Trommeln aus der Kirche ausleihen zu müssen. 

Das waren alle wichtigen Ereignisse aus dem letzten Viertelahr. Hoffen und beten wir, dass die zweite Hälfte meines Freiwilligendienstes genauso toll oder sogar noch besser wird.

 

«Neuerer Eintrag | Älterer Eintrag»

 

 

Kommentare

 

 

Kommentar Verfassen

 This is the ReCaptcha Plugin for Lifetype